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Islam, Kulturträger in Europa

Wann sprechen wir von Heimat? Wievieler Generationen bedarf es, bevor wir sagen können, er oder sie ist jemand „von uns“? Der Islam als Religion ist jedenfalls in Europa seit zumindest 711 nach Christus, also 1300 Jahre in Europa heimisch, seitdem betrachten Millionen von Muslimen Europa als ihre geografische und/oder politische Heimat. 11 von 27 EU-Ländern haben eine Tradition mit dem Islam, die über Jahrhunderte reicht ... [mehr]

Alfred Pritz
 

Das Phänomen der sogenannten Islamophobie

Fast ein Jahrtausend lang sah sich Europa durch den Islam bedroht: vom Einfall der Araber in Spanien 711 bis zum Ende der zweiten Türkenbelagerung Wiens 1683. Wenn sich Europa über Jahrhunderte als christliches Abendland definierte, wenn Fürsten in Europa trotz allen Zanks zueinander fanden, dann wegen der Bedrohung durch „den Islam“ – zunächst im Westen, dann im Osten ... [mehr]

Stephan Baier
 

Wieviel Gott verträgt die säkulare Gesellschaft?

Eine nicht immer konfliktfreie Art der Dialektik zwischen Religion und säkulare Gesellschaft vollzieht sich seit Menschengedenken seit der Entstehung der Säkularität vor über zweihundert Jahren als eine Antithese zur mittelalterlichen Theokratie in Europa. Wer wen und wie lange zur eigenen Magd machte, können wir durch eine historisch-analytische und historisch-kritische Studie der vorangegangenen Erfahrungen ... [mehr]

Elsayed Elshahed
 

Woher die Angst vor Gott?

Die unergründliche Welt der Religion enthält auf ihrem Boden auch Angst und die Bannung der Angst. Wer heute mit dem spätmodern-aufgeklärten Bewusstsein, das sich übrigens weithin den Aufhellungen des Christentums verdankt, an Religion und Angst herantritt, so meist mit einem moralischen Zeigefinger: Religion soll und darf nicht Angst erzeugen; wo sie es tut, gehört sie erzogen, verbessert, gereinigt ... [mehr]

Hanna Barbara Gerl-Falkovitz
 

Religiöser Fanatismus als Psychodynamik

Fanatismus, hoch ansteckend, sich selbstzeugend vermehrend, bestehende Weltordnungen mit brutalem Wahn, oder unheimlich leise verändernd, wird psychodynamischer primär als Selbstschutzmechanismus bei verletzter Würde interpretiert. Fanatismus sei keine Gestalt, die man direkt bewältigen, bekämpfen, besiegen und ausrotten könne, sondern sei letzter Abwehrakt bei existentieller Bedrohung, vor der Selbstopferung ... [mehr]

Walter Pieringer
 

Psychologie des antireligiösen Affektes

Narzisstische Kränkung ist ein Begriff aus der Psychodynamik, der einen zumeist unbewussten Vorgang bezeichnet, der in einer irrationalen und oftmals unkontrollierten Aggression gegenüber dem „Kränker“ mündet. Gefährdet sind insbesondere Menschen, bei denen sich eine starke Diskrepanz zwischen idealisiertem Selbstbild und der Realität entwickelt hat. Bedrohlich wird besonders der Hinweis auf die Wirklichkeit empfunden, da die Wahrheit über sich selbst als schmerzhaft mit Mühe ins Unterbewusstsein verdrängt wird ... [mehr]

Raphael M. Bonelli
 

Islam, Christentum und Relativismus

Im 2. Vatikanischen Konzil hat sich die katholische Kirche auch gegenüber dem Islam neu positioniert. Mit Hochachtung betrachtet sie die Muslim , die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie betont den gemeinsamen Ursprung in Abraham, sie weist darauf hin, dass die Muslim Jesus und seine jungfräuliche Mutter ehren ... [mehr]

Gregor Henckel-Donnersmarck