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Islam, Christentum und Relativismus

Im 2. Vatikanischen Konzil hat sich die katholische Kirche auch gegenüber dem Islam neu positioniert. Mit Hochachtung betrachtet sie die Muslim , die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie betont den gemeinsamen Ursprung in Abraham, sie weist darauf hin, dass die Muslim Jesus und seine jungfräuliche Mutter ehren.

Sie hält fest, dass es in der Vergangenheit zu Zwistigkeiten mit den Muslim gekommen ist und fordert auf, das Vergangene beiseite zu lassen, um sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und gemeinsam für Werte in der Welt einzutreten. ( Vat. II Nostra Aetate 3. )

Ein ganz wichtiges Prinzip für den Dialog muss es sein, den Dialogpartner wirklich verstehen zu wollen. Fruchtbar wird dieser Dialog dann, wenn beide bzw. alle Partner sich darum bemühen. Die eigentliche Frage muss also immer lauten: „ Was glaubst Du ? Erkläre es mir so, dass ich es verstehe !“

Die Rede des Heiligen Vaters am 12.September 2006 in Regensburg ist durch journalistische Ignoranz völlig missverstanden worden. Es geht dort um die Rettung der Vernunft für Religion ganz allgemein und für Muslim und Christen im Speziellen. Dies ist auch die einzige Möglichkeit, um sich verantwortlich mit der heutigen Zivilisation und Politik in einer säkularen Welt auseinanderzusetzen.

16:30 - 17:00 Uhr

Gregor Henckel-Donnersmarck

GREGOR HENCKEL-DONNERSMARCK

 
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